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Beiträge

Änderung des örtlichen Raumordnungsprogramms

Der Gemeinderat der Gemeinde Muggendorf beabsichtigt das örtliche Raumordnungsprogramm zu ändern.

Der Entwurf wird gem. § 24 des NÖ Raumordnungsgesetz 2014 LGBl. 3/2015 i.d.g.F. sechs Wochen, das ist in der Zeit von

09.03.2026 bis 20.04.2026

im Gemeindeamt während der Amtsstunden des Gemeindeamts zur allgemeinen Einsicht aufgelegt.

Sie können während der Amtszeiten im Bauamt Einsicht nehmen. Alternativ finden Sie die Dateien im Anhang in elektronischer Form.

Jedermann ist berechtigt, innerhalb der Auflegungsfrist zum Entwurf der Abänderung des örtlichen Raumordnungsprogrammes schriftlich Stellung zu nehmen.

Bei der endgültigen Beschlussfassung durch den Gemeinderat werden rechtzeitig abgegebene Stellungnahmen in Erwägung gezogen. Der Verfasser einer Stellungnahme hat keinen Rechtsanspruch darauf, dass seine Anregung in irgendeiner Form Berücksichtigung findet.

Umbau der Anschlussstelle Wöllersdorf an die A2

Es starten demnächst die Umbauarbeiten der Anschlussstelle Wöllersdorf A2/B21. Der Umbau des Verkehrsknotens Wöllersdorf an der A2 ist aus zwei wesentlichen Gründen notwendig:

1. Verbesserung der Leistungsfähigkeit: Ziel ist es, Staus an den Kreisverkehren sowie an den Abfahrten der A2 zu vermeiden.

2. Steigerung der Verkehrssicherheit: Durch Anpassungen an den Rampen und Kreisverkehren soll die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmenden erhöht werden.

Geplant sind Bypässe und eine bislang einzigartige „unvollständige Verkehrslichtsignalanlage“ zur Steuerung der Kreisverkehrszufahrten. Ziel ist eine höhere Leistungsfähigkeit und Sicherheit, besonders auf den Autobahnrampen zu erreichen. Die Arbeiten durch das Land Niederösterreich erfolgen überwiegend in den Sommerferien sowie nachts und an Wochenenden. Die Anschlussstelle bleibt befahrbar, es sind nur vier Wochenend-Sperren einzelner Rampen vorgesehen. Temporäre Einschränkungen betreffen insbesondere die Ausfahrt Wöllersdorf auf die B21 und die Zufahrten zur Fischaberg-Siedlung. Die Termine werden durch das Land Niederösterreich rechtzeitig bekannt gegeben.

Kosten und Finanzierung:

Die geplanten Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 6 Millionen Euro. Die Kosten für die Autobahnrampen werden von der ASFINAG getragen, die Arbeiten an der Straße übernimmt das Land Niederösterreich.

Das Projekt soll bis Ende September 2026 abgeschlossen sein. Während der Bauarbeiten kann die Leistungsfähigkeit der Straße grundsätzlich aufrechterhalten werden, allerdings ist mit verstärktem Stauaufkommen zu rechnen.

Die wichtigsten Bauphasen auf einen Blick

Änderungen vorbehalten. Genaue Termine werden vom Land NÖ mitgeteilt.

20.04.2026 Baubeginn der Umbauarbeiten

27.04.2026 bis 28.05.2026 Adaptierung der P&D Anlagen

10.07.2026 bis 13.07.2026 R2, Sperre & Sanierung

17.07.2026 bis 20.07.2026 R5, Sperre & Sanierung

07.08.2026 bis 10.08.2026 R4, Sperre & Sanierung

25.08.2026 bis 27.08.2026 R3, Sperre & Sanierung

Wir bitten um Verständnis, dass es während der Bauphasen zu kurzfristigen Verschiebungen der geplanten Termine kommen kann. Wir werden Sie zeitnah über Abweichungen informieren. Bitte beachten Sie die Informationen auf unserer Homepage.

Gemeindeabgabenverband setzt auf Ausbau und gemeindeübergreifende Zusammenarbeit

Obmann Bgm. Christian Stacherl: „Effiziente Services für Gemeinden werden weiter ausgebaut“

Neunkirchen/Wiener Neustadt – Die jüngste Vorstandssitzung sowie die Mitgliederversammlung des Gemeindeabgabenverbandes der Bezirke Neunkirchen und Wiener Neustadt konnten erfolgreich abgeschlossen werden. Obmann Bürgermeister Christian Stacherl zog dabei eine klare positive Bilanz und stellte zugleich wichtige Weichen für die zukünftige Entwicklung des Verbandes.

Der Gemeindeabgabenverband versteht sich zunehmend als moderner Dienstleister für seine Mitgliedsgemeinden. Bereits jetzt betreut der Verband derzeit 36 Gemeinden und ist für die Einhebung zentraler Abgaben wie der Grundsteuer und der Kommunalsteuer verantwortlich.

„Die aktuellen Herausforderungen zeigen deutlich, wie wichtig eine enge gemeindeübergreifende Zusammenarbeit ist. Gemeinsam können wir effizientere Strukturen schaffen und die Gemeinden nachhaltig entlasten“, betont Obmann Christian Stacherl.

Mit Blick auf das kommende Jahr wird das Leistungsangebot des Verbandes deutlich erweitert. Geplant sind unter anderem zusätzliche Servicebereiche wie die Abwicklung von Gebührenhaushalten, die Einhebung der Nächtigungstaxe, die Hundeabgabe sowie die Gehaltsabrechnung für Gemeinden.

Der Ausbau erfolgt schrittweise: Zunächst wird mit ausgewählten Testgemeinden gestartet, bevor die neuen Leistungen sukzessive auf weitere Mitgliedsgemeinden ausgerollt werden.

„Unser Ziel ist klar: Wir wollen die bestmögliche Unterstützung für alle Gemeinden in den Bezirken Neunkirchen und Wiener Neustadt bieten – effizient, modern und auf Augenhöhe“, so Stacherl abschließend.